Liebe Besucher

Das Projekt LottoFUXX ist beendet.

Sie können leider keine Hochquoten-Tippreihen mehr abrufen.


Das Ende von LottoFUXX hat Gründe

Die Hochquoten-Mathematik zur Ermittlung von Tippreihen mit überdurchschnittlichen Gewinnaussichten ist zwar prinzipiell nach wie vor gültig und wirksam, jedoch haben sich die Rahmenumstände ungünstig geändert, in denen insbesondere in den hohen Gewinnklassen enorm weit über der mathematischen Erwartung gewonnen werden konnte.

Wir konnten anfänglich im Jahr 2000 – so lange gibt es unser LottoFUXX – davon ausgehen, dass für 6 Richtige durchschnittlich das 4½-fache der offiziellen Gewinnerwartung gewonnen werden konnte. Bei 5 Richtigen war es immer noch fast das Doppelte mit LottoFUXX. „Durchschnitt“ bedeutet, dass im Einzelfall bis zum 10- oder sogar 15-fachen des statistisch zu Erwartenden gewonnen werden konnte. Hohe Gewinne im Einzelfall heben natürlich den Durchschnitt. Dies alles wurde per Computersimulation entwickelt und konkret ausgewertet.

Dies hatte allerdings vorausgesetzt, dass die eingezahlten Spiel-Beträge entsprechend hoch lagen, um die Gewinnklassen erst einmal zu füllen. Wenn bei gut gefüllten Gewinnklassen stark unterdurchschnittlich viele Gewinner auf eine Gewinnklasse entfielen, nur dann kann ein gigantischer Übergewinn für den „einsamen“ Gewinner entstehen.

Die Lottogesellschaft hat jedoch im Laufe der Zeit mehrmals einiges geändert sowohl an den Preisen für das Lottospiel und am Verteilungsschlüssel der Gewinne auf die Klassen. Preiserhöhungen führten insbesondere dazu, dass die Zahl der insgesamt gespielten Tippreihen abnahm. Viele tippten für dasselbe Geld aber entsprechend weniger Tippreihen. Manche spielten gar kein Lotto mehr, weil zu teuer. Die Einzahlungen verringerten sich dramatisch. Dies dürfte auch der Konkurrenz durch Eurojackpot und andere Lotterien geschuldet sein, womit die Einzahlungen zum Lotto „6 aus 49“ ausgedünnt wurden.

Wo selbst ein einzelner Gewinner mit 6 Richtigen aufgrund der Umstände gar keine 450% des erwarteten Gewinns erzielen kann, weil so viel Geld überhaupt nicht im Topf ist, kann natürlich auch mit LottoFUXX keine solche hohe durchschnittliche Gewinnerwartung mehr erreicht werden.

Aufgrund von Nachfragen haben wir eine Zeit lang überlegt, ob wir ein Hochquotensystem für Eurojackpot entwerfen sollen. Die Gewinne sind ja in der Spitze sehr attraktiv. Jedoch gilt auch hier dasselbe Prinzip: Aufgrund der Aufteilung der Spiel-Einzahlungen in mittlerweile viele Lotterien könnten auch beim Eurojackpot keine ähnlich gigantischen Mehrgewinne (über die ohnehin hohen Spitzengewinne hinaus) durch ein Lottosystem erzielt werden. Schließlich gewinnt man auch so schon eine Menge Geld in der obersten Klasse und ist damit meist der Einzige, wenn man die richtigen Trefferzahlen erwischt hat. Wenn sowieso nur einer oder wenige in den höchsten Klassen gewinnen, kann LottoFUXX nichts mehr zusätzlich tun.

Denn eines konnte LottoFUXX nie: die Zahlen vorhersagen, die bei der nächsten Ziehung gezogen werden. Es ging immer nur um Zahlenkombinationen, die von anderen Spielern selten getippt wurden und damit im Gewinnfall und nur im diesem immer gleich wahrscheinlichen Gewinnfall im statistischen Durchschnitt einen überdurchschnittlich hohen Gewinnbetrag erwarten ließen.

Falls Sie weiterhin an einem Lottospiel teilnehmen: Viel Glück! Schließlich kann man mit kleinen, verschmerzbaren Einsätzen verhältnismäßig große Gewinne machen, vorausgesetzt, man ist ein ausgesprochener Glückspilz, dem das kaum Wahrscheinliche zuteil wird.